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Die Zweitliga-Wasserballer des HSC Hellas-1899 haben die ersten Punkte in dieser Sasison eingefahren, allerdings war ihr Auftritt bei HTB 62 Hamburg schwerer als erwartet. Die Hildesheimer mühten sich an der Alster zu einem 12:10 (1:2, 4:3, 5:2, 2:3)-Erfolg.

Einmal tief durchatmen konnte Trainer Dragan Dobric nach den 32 Minuten in der Schwimmhalle im Inselpark, denn von der einstigen Überlegenheit der Hellenen war an diesem Nachmittag nicht viel zu sehen. Die junge und ausgeglichene Truppe des HTB mit vielen 18- und 19-jährigen Aktiven in ihren Reihen, mausert sich langsam zu einem echten Kontrahenten. Sie übernahm in dem in den Vorjahren eher einseitigen Duell in ungewohnter Weise vor allem in den beiden Anfangsvierteln die Regie, allerdings machten es ihr die Gäste auch leicht. „Wir haben sechs oder sieben dicke Chancen ausgelassen“, ärgert sich Dragan Dobric über die versiebten Abschlüsse. Und wer vorne nicht trifft, der kassiert hinten das Tor.
Jedenfalls nutzten die Hamburger ihre Möglichkeiten besser aus, trugen ein paar sehenswerte Konter vor. Bis Ende des zweiten Viertels lagen die Gastgeber immer vorne, der HSC musste zusehen, dran zu bleiben. Erst nach dem Seitenwechsel besannen sich die Hildesheimer auf ihre Stärken, vollstreckten besser und hatten im dritten Viertel die starke Phase, um dem Spiel die entscheidende Richtung zu geben. Binnen vier Minuten zogen sie von 5:5 auf 9:5 davon und ließen den HTB auch nicht mehr rankommen. „Der Sieg war am Ende nicht gefährdet, wir haben den Vorsprung sicher ins Ziel gebracht“, so Dragan Dobric.

Hellas-99: Marcel Wiegand, Julian Bleyl (im Tor); Kevin Hollemann (2), Sascha Schneider, Alexander Schwarz (3), Noah Schütze (1), Henrik Richter, Daniel Froböse-Vazquez, Torben Weiterer (2), Steven Brager, Julius Witte (3), Tobias Höhler, Linus Schütze (1).

Bild: Erfolgreich für den Hellas-99: Konterspieler Julius Witte traf dreimal gegen den HTB in Hamburg. Foto: Hajo Höhler