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Die Jugendwasserballer des Hellas-1899 sind für eine Woche wieder in die Jowiese gezogen, zelten in dem Freibad vor ihrem Klubhaus. Vor einem Jahr war das Sommercamp noch ins Wasser gefallen, nun müssen sich die Aktiven mit der Hitze herumschlagen. Für die Sportler aber keine Schwierigkeit, schließlich schicken die Trainer Dragan Dobric und Heiko Ropers sie jeden Tag dreimal ins Wasser.

Schwimmen, Technik und Spielverständnis stehen auf dem Zettel für die knapp zwei Dutzend Aktiven zwischen neun und 16 Jahren. „Wir wollen hier keine Kondition bolzen, schließlich haben die Kinder Ferien und sollen auch Spaß haben“, sagt Dragan Dobric. Bei den Schwimmeinheiten geht es auch um Beweglichkeit und spezifische Kombinationen.
Die Fortschritte sind nicht zu übersehen, und das nach wenigen Tagen. Dragan Dobric freut sich: „Das geht in dem Alter sehr schnell und macht richtig Spaß.“ Zwar dient das Camp als Start in die neue Saison, doch den Trainern ist eine gute Stimmung wichtig. „Und die haben wir.“
Für die jüngsten Teilnehmer wird es sogar ernst in der Jowiese. Am Wochenende kommt WSW Rostock mit seinem U12-Team nach Hildesheim. Nicht nur zum Training, sondern die Gäste treten am Sonnabend um 20.15 Uhr gegen Hellas-99 zum Bezirksliga-Duell an. Da es bei ihnen im Norden zu wenig Nachwuchswasserballer gibt, treten die Rostocker in Hannover an. „WSW ist zwar etwas stärker als wir, aber wir freuen uns auf das Spiel und wollen möglichst lange mithalten“, sagt HSC-Vorsitzender Jan Heinemann.

Bild: Die Trainer Dragan Dobric, Heiko Ropers und Dirk Schütze (rechts im Wasser) mit den jungen Hellas-99-Wasserballern im Sportbecken der Jowiese. Foto: rwe