Wasserballerinnen auf Deutschlandtour

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Der Hellas-99 mischt am Wochenende beim ersten Turnier um den neuen U16-Cup mit

Wie aus einem kleinen Anfang schnell ein großes Vorhaben werden kann, lässt sich derzeit bei den Wasserball-Mädchen des HSC Hellas-99 beobachten. Denn die fahren am kommenden Wochenende (21. und 22. Januar) zu ihrem ersten Turnier beim neuen U16-Deutschland-Cup nach Krefeld, einer Art Jugendbundesliga. An eine derartige Entwicklung hatte in dem Klub vor einem Jahr noch niemand gedacht.

Doch der dritte Platz bei der deutschen U14-Meisterschaft im vergangenen Mai und der überraschende U14-Pokalsieg im Dezember haben Hildesheim im Norden zur ersten Adresse im Nachwuchswasserball bei den Mädchen gemacht. Dabei geht es nicht allein um die Leistung. Die Harmonie, der Spaß und das herzliche Miteinander zeichnen Trainerin Bianca Heinemann und ihre Spielerinnen aus.

Denn Wasserball ist eine Randsportart, und ein erfolgreiches Mädchen-Team aufzubauen, ist abseits der Leistungszentren kaum möglich. Den Hildesheimerinnen ist das binnen kurzer Zeit gelungen, auch durch die gute Kooperation mit den Nachbarn beim WSV Wolfenbüttel oder WaSpo 98 Hannover. Deshalb stieg der Klub ein, als der Deutsche Schwimmverband vor wenigen Wochen den ersten U16-Nachwuchscup für die Jahrgänge 2007 und jünger anregte.

Es geht darum, in jungen Jahren für mehr Spielpraxis auf hohem Niveau zu sorgen. Denn bis zur U14 dürfen die Mädchen noch mit den Jungen ein Mixed-Team bilden, danach sind sie auf sich allein gestellt. Gerade talentierte und leistungswillige Spielerinnen stecken oft in einem Dilemma, weil es in einem Verein oft nicht genügend von ihnen gibt. Davon profitiert der Hellas-99, der diesen Mädchen eine Heimat in ihrem geliebten Team-Sport gibt.

Der DSV zeigte sich bei der Konstruktion der Bedingungen einfallsreich: Um möglichst vielen Vereinen die Chance zu geben, beim U16-Cup mitzumischen, sind drei ältere Juniorinnen erlaubt, allerdings dürfen diese keine Topathletinnen sein, also nicht zum Stamm in der Frauen-Bundesliga oder zum Nationalkader gehören.

Sechs Klubs kamen dem Aufruf nach, sie tragen die Meisterschaft in Turnierform aus: Außer Hellas-99 sind der SC Chemnitz, Bayer Uerdingen, WSW Rostock, ETV Hamburg und SSV Esslingen dabei. Jeder spielt zweimal gegen jeden. Weitere Turniere folgen am 11. und 12. Februar in Chemnitz und im März daheim im Wasserparadies. Zum Ende gibt es am 15. und 16. April ein Play-Off-Finale in Rostock.

„Wir freuen uns sehr, auch wenn ich die anderen Mannschaften noch nicht kenne und deshalb nicht weiß, wie wir dort abschneiden“, sagt Bianca Heinemann. Beim ersten Einsatz geht es ihr vor allem um „Teambuilding“, sie will die neuen Helleninnen gut einbinden. Denn die kommen aus fast allen Himmelsrichtungen: Lena Priesnitz, Alina Meyer, Josefine Busch und Finja Dohle aus Hannover, Ricarda Busch aus Erfurt, Charlotte Straube aus Wolfenbüttel und Mariia Lytvynuk aus der Ukraine. Bianca Heinemann ist zuversichtlich, für die Saison eine tolle und spielstarke Truppe zusammen zu haben. Allerdings fehlt zum Start mit Greta Schütze eine der wichtigsten Akteurinnen. Die U15-Nationalspielerin muss wegen starker Kniebeschwerden noch pausieren. Beim nächsten Termin will sie aber unbedingt dabei sein. Bianca Heinemann: „Wir haben mit ihr dann noch ein Ass im Ärmel.“

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