Die U18-Wasserballer des Hellas-1899 haben zum Abschluss der Saison in der Gruppe B der Bundesliga noch eine Niederlage einstecken müssen. Bei HTB 62 Hamburg in der Schwimmhalle Wilhelmsdorf unterlag das Team mit 17:19 (4:5, 2:4, 4:6, 7:4). „Wir haben gut gekämpft, uns aber gerade in der Abwehr zu viele vermeidbare Fehler geleistet“, sagt Trainer Dirk Schütze.
Dabei nahmen die Hildesheimer in der Anfangsphase das Heft in die Hand und hatten gute Chancen, eine komfortable Führung zu erzielen. Doch sie vergaben zu viele Möglichkeiten, knallten unter anderem einen Strafwurf an die Latte. Die Gastgeber, die bis dahin in der Saison noch keinen Punkt geholt hatten, waren griffig, nutzten jede Gelegenheit und holten das Momentum auf ihre Seite. Die Hamburger zogen im zweiten Viertel durch vier Tore in Folge von 5:4 auf 9:4 davon, die Hellenen wirkten ratlos und mussten sich erst zurück ins Spiel kämpfen, was ihnen auch gelang. Sie gewannen Oberwasser.
Doch immer wenn es im letzten Abschnitt danach aussah, als könnte der HSC das Blatt doch noch wenden, kassierte das Team einen Gegentreffer. „Wir haben es HTB heute einfach zu leicht gemacht“, lautet die Bilanz des Trainers, der nun hofft, dass viele der Jungs ihre Ausbildung in der U18-Bundesliga nutzen und den Sprung in den Herrenkader schaffen. Hellas-99: Julius Zimmermann (im Tor); Justus Schlüter, Keith Meier, Stig Telle (8 Tore), Carl Warsewa, Philip Paprotny, Jonas Ibarra (1), Maximilian Sukop, Niklas Schwab (1), Leander Freche, Vincent Simchen, Benno Weiterer (7), Nils Feldmann und Simon Tesovic.

