Die U14 hat die Qualifikation für die Endrunde der deutschen Meisterschaft knapp verpasst. Bei der Vorrunde in Berlin verlor die Mannschaft von Trainer Heiko Ropers, der den beruflich verhinderten Dragan Dobric vertrat, das entscheidende Spiel gegen Krefeld.
Der Auftakt in das Turnier verlief hingegen sehr erfolgreich. Gegen den Vertreter der Landesgruppe Süd, die Wasserfreunde Fulda, konnte ein 4:6 Rückstand zur Halbzeit noch in einen 17:11 Sieg gedreht werden. Dabei zeigten vor allem die taktischen Umstellungen von Trainer Ropers Wirkung, die vom Team ausgezeichnet umgesetzt wurden. Vorweg gingen vor allen Dingen unsere Kaderspieler Jovan Dobric und Dimitri Krasnov, die zusammen 15 Tore erzielten.
Im zweiten Spiel traf man auf den Gruppenfavoriten und Gastgeber Spandau 04 aus Berlin. Bis zur Mitte des zweiten Viertel hielten die Hellenen das Spiel offen, Spandau schaffte es aber immer besser, unsere Schlüsselspieler zu neutralisieren und zog letztendlich auf 14:25 davon. Somit kam es am Sonntag zum Entscheidungsspiel gegen Krefeld.
Doch was auf dem Papier nach einem engen Kampf aussah, schien sich bereits zu Spielbeginn zu einer klaren Angelegenheit zu entwickeln. Anfang des zweiten Viertels stellte Krefeld bereits auf 0:5 aus Hellas-Sicht. Doch die Jungs zeigten Moral und verkürzten bis zur Pause auf 5:6. Man ging motiviert in die zweite Spielhälfte, letztlich wollte der Ausgleich aber nicht gelingen. Die Chancen waren da, aber mehrere Konter wurden nicht sauber ausgespielt und vier Tore von den Schiedsrichtern aberkannt. Somit stand am Ende eine 9:12 Niederlage. „Blendet man das erste Viertel aus, war das eine gute Leistung. Wir haben nie aufgegeben und immer alles reingehauen“ so Heiko Ropers.
Auch mit der gesamten Saison, die hiermit in Berlin endet, zeigt sich der Trainer zufrieden. „Das Team hat sich gut entwickelt und starke Leistungen gezeigt. Leider fehlten uns hier drei Stammspieler, so dass wir nur mit drei Spielern des älteren U14 Jahrgangs angereist sind. Vielleicht wäre mit voller Truppe mehr drin gewesen. Dass wir trotzdem mit einem 13-Mann-Kader in Berlin waren, zeigt dass wir auch in der Breite gut aufgestellt sind.“

