Die U18-Bundesligawasserballer des HSC Hellas-1899 haben sich gegen die U18-Nationalmannschaft Dänemarks achtbar aus der Affäre gezogen. In einem Freundschaftsspiel im Brandenburger Marienbad unterlagen die Hildesheimer mit 12:26 (5:5, 1:3, 3:8, 3:10) zwar deutlich, aber vor allem in den beiden Anfangsvierteln hielten sie gut mit gegen das austrainierte und robuste Team aus dem Norden. „Die Dänen spielen einen sehr körperbetonten und modernen Wasserball“, sagt Trainer Roland Weiterer, der mit der Leistung seiner Jungs zufrieden war. „Wir haben über längere Zeit gut mitgehalten, für ein besseres Ergebnis fehlte uns vorne etwas Druck.“ Der Handbruch des HSC-Centers Laurin Göhres, der den stärksten U18-Wasserballer aus Hildesheim für mehrere Monate außer Gefecht setzt, macht sich vor allem gegen solch physisch starke Gegner bemerkbar. Die Dänen hatten ihrerseits mit dem achtmal erfolgreichen Linkshänder Christoffer Lonquist einen herausragenden Akteur, der im Sturmzentrum kaum zu stoppen war und auch aus dem Rückraum traf. Das Trainerduo Johan Binderup und Lauritz Brinch, das sich mit dem Nationalteam bei einer Trainingsmaßnahme in Brandenburg befand, freute sich über ein gutes Match und bedankte sich beim Hellas-99 für die Anreise. Auch dem HSC passte der Vergleich gut in den Kram, diente er doch der Vorbereitung auf die letzte Aufgabe in dieser Spielzeit. Am 11. April reisen die Hellenen zu HTB 62 Hamburg und wollen dort die Saison mit einem Sieg abschließen.
Hellas-99: Julius Zimmermann, Nils Feldmann (im Tor); Justus Schlüter, Vincent Simchen, Stig Telle, Carl Warsewa, Philip Paprotny, Laurits Bauckholt (4 Tore), Jonas Ibarra (1), Niklas Schwab (1), Leander Freche, Benno Weiterer (5), Simon Tesovic (1).

