Nach Grete Wildhagen sind es wieder die Damen, die den Hildesheimer Schwimmsport national und international bekannt machen. Unter den Trainern Nauke Safft und Willi Bormann erringt die Damenmannschaft des HSV mit den Schwimmerinnen Herma Missel – der jüngeren Generation unter dem Namen Herma Bartels bekannt, den Geschwistern Eike und Hilda Bormann sowie Lotti Mühe in den Jahren 1926-1928 zahlreiche nationale und internationale Siege. Die wertvollsten sind der zweite Platz in der 3×100 m Bruststaffel bei den Deutschen Meisterschaften und der erste Platz beim internationalen Schwimmfest in Magdeburg in der 3×100 m Bruststaffel in deutschem Rekord.

Aus dem Kreis der Damenriege ist Lotti Mühe noch besonders erfolgreich. Sie schwimmt im Oktober 1927 einen Weltrekord über 100 m Brust in 1:28,2 min. und im November 1927 ebenfalls Weltrekord über 200 m Brust in 3:16,6
min. Weiterhin erringt sie den 3.Platz bei den olympischen Spielen in Amsterdam über 200 m Brust. 1929 wird sie auch Deutsche Meisterin.

