Den U18-Bundesligawasserballern des Hellas-1899 passt das derzeitige Winterwetter gar nicht in den Kram. Die Hildesheimer müssen am Wochenende reisen. Am Samstag (10. Januar) bekommen sie es im Hallenbad Querenburg um 16 Uhr mit Blau-Weiß Bochum zu tun, am Sonntag (11. Januar) um 14 Uhr treten sie dann bei ASC Duisburg an. Das wird ein doppelt schwieriges Unterfangen im Ruhrgebiet. Dabei wartet die vermeintlich leichtere Aufgabe in Bochum auf die Hellenen, auch wenn diese das Heimspiel im November überraschend deutlich mit 8:16 verloren haben. Auswärts wollen sie es nun besser machen.
Mehr Mut und Entschlossenheit gegen die tiefe Zone der Bochumer ist ein Rezept, das Trainer Dirk Schützen den 99-Jungs mit auf den Weg gibt. Und sie selbst müssen in der Abwehr stabiler stehen, dürfen vor allem Bochums Kyrylo Boruta nicht zu viel Platz lassen. Er sucht gezielt den Zweikampf, markierte sechs Tore im Hinspiel.
Und auch in Duisburg müssen die Hildesheimer eine Bestform zeigen, wollen sie beim Topteam der Gruppe B eine Überraschung landen. Die Truppe um Torjäger Navin Satta, der schon in der Spitzengruppe der Herrenbundesliga mitmischt, ist ungeschlagen, pflegt einen schnellen und körperbetonten Wasserball. „Keine leichten Fehler“, lautet Dirk Schützes Maßgabe für den Auftritt im Schwimmstadion an der Wedau. „Wir können frei aufspielen und sind nicht chancenlos.“

