Erstmals in der Geschichte des Deutschen Wasserballsports wird im Jahr 1986 eine Jugendnationalmannschaft Europameister. Einen wesentlichen Anteil daran hat während des achttägigen Turniers Dirk Schütze, der als Stammspieler 14 der insgesamt 61 Treffer der Deutschen Mannschaft erzielt.
Durch seine hervorragenden Leistungen bei der Jugend-Europameisterschaft wird Dirk Schütze Anfang des Jahres 1987 in die Herren-Nationalmannschaft berufen und gewinnt mit dieser im Sommer die Bronzemedaille beim FINA Weltcup in Tessaloniki, Griechenland.
Ebenfalls im Sommer 1987 nimmt Dirk Schütze mit der Juniorennationalmannschaft an der Weltmeisterschaft im brasilianischen Sao Paulo teil und erreicht mit seinen Kameraden den Vierten Platz. Als einziger deutscher Spieler wird
er am Ende des Turniers in das All-star-Team berufen.
Im Jahr 1988 erhält Dirk Schütze zahlreiche Berufungen in die Herrennationalmannschaft und verpasst als “Nummer 14” im Kader knapp die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Seoul.
Seinen größten internationalen Erfolg erringt Dirk Schütze mit der Nationalmannschaft im Sommer 1989 mit dem Gewinn der Europameisterschaft in Bonn.
Im Sommer 1990 verlassen Stefan und Dirk Schütze den Hellas 99 und schließen sich Waspo Hannover-Linden an. Beide
Spieler werden 1991 und 1992 mit Waspo Linden Deutscher Vizemeister. 1993 erringen sie mit Waspo die Deutsche Meisterschaft. Dirk Schütze wird darüberhinaus 1991 Bundesligatorschützenkönig und am Ende der Saison zum “Wasserballer des Jahres” innerhalb des DSV gewählt. Zudem nimmt er zum Jahreswechsel 1990/1991 im australischen Perth an der Weltmeisterschaft der Herren teil und kehrt mit dem fünften Platz heim.
Nach monatelangem zermürbendem Disput innerhalb der Nationalmannschaft verzichtet Dirk Schütze trotz eines festen Stammplatzes 1992 zusammen mit seinen Mannschaftskameraden aus Hannover freiwillig auf die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Barcelona.
Nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft mit Waspo Hannover zusammen mit seinem Bruder Stefan wechselt Dirk Schütze im Spätsommer 1993 als zweiter Deutscher überhaupt in die italienische Profiliga und spielt für ein Jahr in Como.


