Den U18-Bundesligawasserballern des HSC Hellas-1899 steht am Samstag, 14. Februar, um 18 Uhr die vermeintlich schwerste Aufgabe ins Haus. Zum letzten Heimspiel der Saison kommt mit dem ASC Duisburg der ungeschlagene Spitzenreiter der Gruppe B ins Wasserparadies. Trainer Dirk Schütze weiß um die Stärken der Gäste, wirft deshalb aber nicht die Flinte ins Korn. Denn die sind trotz ihrer weißen Weste nicht unschlagbar, dreimal konnten sie sich nur sehr knapp durchsetzen.
„Wir müssen einen sehr guten Tag erwischen wie beim Heimsieg gegen Brandenburg vor vier Wochen“, sagt Dirk Schütze, der allerdings ein Handicap mit in die Partie nimmt. Mit Centerverteidiger Carl Warsewa fehlt ein wichtiger Akteur. Sein Rezept: „Dann müssen die anderen umso mehr ran“. Damit ein Erfolg gelingt, muss auch Hildesheims Top-Scorer Benno Weiterer wieder ein gutes Händchen haben. Gegen Duisburg kommt es zu einem Duell der Torjäger, denn ASC-Kanonier Navin Satter, der schon im Herrenkader des Bundesligadritten mitmischt, gilt als einer der besten U18-Jungs in Deutschland und kommt auf 4,5 Treffer pro Spiel. Bei Benno Weiterer sind es bisher 28 Tore in sechs Spielen, er liegt also knapp drüber bei 4,6 im Schnitt. Und beim Match vor gut einem Jahr im Wasserparadies war er siebenmal erfolgreich, Navin Satter kam damals auf sechs Tore. Genützt hat das den Hellenen allerdings nichts. Duisburg gewann mit 17:11. Von diesen Zahlenspielen will Coach Dirk Schütze nichts wissen. „Wir müssen als Team funktionieren. Wer am Ende die Tore macht, ist egal“, lautet seine Botschaft.

