unsere Sponsoren  

   

Sport

Viel knapper geht es nicht. Nur um zwei Tore haben die Herrenwasserballer des HSC Hellas-1899 den Gewinn des Norddeutschen Wasserballpokals verpasst. Beim Finalturnier in Hamburg landeten die Hildesheimer auf Rang drei, dabei hatten sie den späteren Pokalsieger Sportliche Vereinigung Laatzen zum Auftakt bezwungen.

Mit Licht und Schatten haben die Wasserballer des HSC Hellas-1899 die Saison in der zweiten Bundesliga Nord abgeschlossen. Zum Ende feierte das Team einen überzeugenden 12:6 (3:1, 5:2, 1:0, 3:3)-Erfolg beim HTB 62 Hamburg, dafür waren die Hildesheimer zwei Tage zuvor daheim gegen die Sportliche Vereinigung Laatzen mit 2:14 (1:3, 0:3, 1:4, 0:4) regelrecht baden gegangen.
Als „unterirdisch“ bewerteten Beobachter die Schlappe gegen die Laatzener. Dabei sah es anfangs nach einem verheißungsvollen Derby in der Jowiese aus. Immerhin ging der HSC mit 1:0 in Führung, nur danach lief bei den Gastgebern nicht mehr viel zusammen, die Mannschaft geriet in Rückstand und erzielte erst im dritten Viertel - beim Stand von 1:10 - den zweiten Treffer. Hellas wirkte müde, lustlos und ohne Willen, sich gegen die Niederlage zu stemmen. Die Harmlosigkeit lässt sich auch im Protokoll nachlesen. Auf Seiten der Laatzener fand sich nicht ein persönlicher Fehler, beim HSC waren es zwei Strafwürfe und acht Hinausstellungen.
Mit einem derartigen Debakel in den Knochen schwante Betreuer Heiko Ropers, der Trainer Dragan Doric vertrat, Böses für das Saisonfinale in Hamburg. Doch beim Schlusslicht HTB 62 zeigte sich das Team wie ausgewechselt, spielte eine gute Zonendeckung und wachsame Konterabwehr. „Das war die Grundlage für den Erfolg“, sagt Heiko Ropers, der den erfahrenen Steven Brager mit der Centerverteidigung beauftragte.
Aber auch vorne lief es besser. Center Noah Schütze agierte stark im Sturmzentrum und erledigte laut Heiko Ropers einen „Mega“-Job in der Rückwärtsbewegung. Florian und Torben Weiterer machten als Angreifer auf der linken Seite sehr viel Druck. Und HSC-Routinier Jan Heinemann sorgte als Sonderbewacher dafür, dass der beste HTB-Torschütze Jan-Lucas Christensen an diesem Tag leer ausging.
Am Saisonende schließt der HSC Hellas-1899 die Liga mit 10:18 Punkten auf Rang drei ab, was aber auch mit daran lag, dass die Bundesliga-Reserve der White Sharks Hannover nur die halbe Saison dabei war. „Ich hätte mir zumindest einen Sieg gegen Laatzen gewünscht“, sagt Trainer Dragan Dobric, doch daraus wurde nichts. „Uns fehlt die Konstanz und die Zuverlässigkeit der Leute“, lautet seine Bilanz.
Als reiner Amateursport hat der Wasserball mit den alltäglichen Widrigkeiten zu kämpfen. Bei keinem Termin hatte Dragan Dobric die komplette Truppe beisammen, weil Schule, Ausbildung, Studium, Job oder Familie bei einem, zwei oder drei Akteuren dazwischen kamen. Dass die Hellenen ihren Sport beherrschen, war zumindest einmal zu erkennen, als sie im Wasserparadies den neuen Nordmeister und Bundesliga-Aufsteiger Poseidon Hamburg mit 15:10 nach Hause schickten. „Das war ein tolles Spiel, darauf müssen wir aufbauen“, betont Dragan Dobric. Einmal haben die Hellas-Jungs dazu noch Gelegenheit in diesem Sommer: beim Finale um den Nordpokal am nächsten Wochenende in Hamburg.  

Bild: Center Noah Schütze war mit 24 Treffern erfolgreichster Torschütze der Hellas-99er. In dieser Szene ist er trotz verzweifelter „Umarmung“ von HTB-Verteidiger Giovanni Lapi nicht zu stoppen. Foto: Hajo Höhler   

Die Sommerschwimmschule kommt zurück in das Freibad an der Johanniswiese. Der Hildesheimer Schwimmclub Hellas-1899 bietet in den großen Ferien wieder an zwei Terminen eine Kurswoche an. Vom 4. bis 12. Juli beziehungsweise vom 5. bis 13. August können sich Nichtschwimmer und Anfänger an sieben Tagen jeweils von 11 bis 12 Uhr ausbilden lassen.

Die Medaillensammlung des Hildesheimer Wasserballers Linus Schütze ist um ein goldenes Exemplar reicher. Mit dem U18-Team der White Sharks Hannover gewann der Jugendnationalspieler die Deutsche Meisterschaft, es ist die dritte für den 17-jährigen Andreaner.

Die Wasserballer des HSC Hellas-1899 konnten ihren Husarenstreich gegen Tabellenführer Poseidon Hamburg in der zweiten Bundesliga Nord nicht wiederholen. Mit 10:15 (3:3, 4:5, 1:3, 2:4) unterlagen die Hildesheimer auswärts, hielten aber mehr als drei Viertel gut mit.

   
Copyright © 2019 Hellas-1899. Alle Rechte vorbehalten.
Joomla! ist freie, unter der GNU/GPL-Lizenz veröffentlichte Software.
© ALLROUNDER