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Gegen die White Sharks Hannover II ist für die Wasserballer des HSC Hellas-1899 in dieser Saison nichts zu holen. Die Hildesheimer unterlagen dem Tabellführer der zweiten Bundesliga Nord im Heimspiel mit 11:17 (2:3, 5:3, 0:5, 4:6).

Dabei waren die Hellenen sehr gut besetzt, sogar Nationalspieler Fynn Schütze stieg für sie mit ins Wasser. Doch die Gäste ließen dem wurfstarken Linkshänder wenig Raum, sein Verteidiger erhielt immer Hilfe vom Nebenmann.
Nicht nur diese taktische Raffinesse zeigte, wie wichtig nicht nur hartes, sondern vor allem gemeinsames Training ist. Die vor allem mit Jugend- und Juniorenspielern besetzte Truppe der Sharks agierte abgeklärt, zeigte mitunter Wasserball aus dem Lehrbuch. Die Hannoveraner attackierten früh und spielten flexibel in der Abwehr. Vorne waren sie stets gefährlich und kompromisslos, erzielten Tore nach sehenswerten Querpässen, durch Selbstdoppler und vor allem Aufsetzer aus dem Rückraum.
Diese Effizienz und Kaltschnäuzigkeit fehlte den Hildesheimern, die keine schlechte Leistung boten und sich gegen die Power der austrainierten Haie stellten. „Zu 50 Prozent zufrieden“ zeigte sich Teamchef Heiko Ropers am Ende. Ihm hatten vor allem die ersten beiden Viertel gefallen. Da war das Match noch offen. In dieser Phase ließ der HSC zu viele Chancen liegen, was sich später rächte, als die Hausherren nicht mehr mithalten konnten mit dem Hochgeschwindigkeitswasserball. Kurz vor Ende des dritten Abschnitts vertendelten die Hildesheimer in doppelter Überzahl den Ball, verpassten nicht nur den wichtigen Anschlusstreffer, sondern kassierten in einem Gegenkonter noch das 7:10. Spätestens jetzt war klar, dass sich die Bundesligareserve der Sharks bereits auf der Siegerstraße befand. „Fitness siegte gegen Erfahrung“, sagte Heiko Ropers, der die Schlappe am Ende als etwas zu hoch empfand.
Hellas-99: Marcel Wiegand, Julian Bleyl (im Tor); Malte Jürgens, Florian Weiterer, Fynn Schütze (2), Alexander Schwarz (1), Dragan Dobric, Torben Weiterer (3), Steven Brager (3), Noah Schütze (3), Tobias Höhler (2) und Jan Heinemann.

Bild: Zieht ab: Linkshänder Alexander Schwarz erzielte einen Treffer für Hellas-99 gegen die White Sharks II.

   
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