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Eintracht-Endspurt belohnt: Punkteteilung im Niedersachsen-Derby |
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Kampf, Dramatik, Hektik: Auch im nassen Element bieten Derbys reichlich Spannungspotential, und dieses traf einmal mehr in der 2. Wasserball-Liga Nord beim Duell zwischen Eintracht Braunschweig und dem SC Hellas-99 Hildesheim zu. Am Ende gab es im 50-Meter-Becken des Sportbads Heidberg ein 10:10 (3:3, 3:2, 1:2, 3:3)-Unentschieden beim Duell der einstigen Erstligisten und langjährigen Sparringspartner, was beiden Teams nur bedingt weiterhilft. Eintracht-Routinier Michael Weiser war mit vier Treffern einmal mehr herausragender Werfer der Partie, bei den Gästen war dagegen Ausgeglichenheit Trumpf.
Beide Teams haben in der Vergangenheit schon wesentlich erfahrene Teams im Wasser gehabt, doch gekämpft wurde auch diesmal reichlich: 26Persönliche Fehler auf beiden Seiten in 32 Spielminuten ließen daran keinen Zweifel aufkommen, allerdings blieb – derbytypisch – die Torausbeute hinter den Erwartungen zurück. „Durch das Auslassen der vielen Chancen hat sich die Truppe um ihren Lohn gebracht", sagte Hellas-Trainer Heiko Ropers, „ansonsten wir durch mannschaftliche Geschlossenheit eine gute Leistung geboten." Die Begegnung war geprägt von ständig wechselnden Ein-Tor-Führungen, so dass es mit einem 7:7-Unentschieden in das entscheidende Schlußviertel ging. Hier schienen zunächst die Gäste von der Innerste die etwas größeren Kraftreserven zu haben und holten sich mit dem 9:7 und dem 10:8 die einzigen Zwei-Tore-Führungen des Spiels. Die Hildesheimer fingen sich in den letzten drei Minuten dann allerdings noch vier Hinausstellungen ein, so daß Eintracht mit zwei Treffern von Magnus Dimitrijevic und Björn Koloseike doch noch für den Ausgleich und den 10:10-Endstand sorgte. „Da die Truppe halt noch sehr jung ist, fehlt ihnen noch die Routine, einen Zwei-Tore-Vorsprung kurz vor Schluss nach Hause zu bringen", sagte Ropers, der aufgrund einer Roten Karte in der vorherigen Partie selbst nur Zuschauer war und durch Eberhard Brager vertreten wurde. Die Hausherren sahen dieses ähnlich: „Spielerisch war Hildesheim besser, aber wir haben mit viel Leidenschaft dagegengehalten und uns den Punkt redlich verdient", sagte Eintracht-Spielertrainer Oleg Schwertel. Richtig weitergebracht hat die Punkteteilung allerdings keinen der beiden Kontrahenten, die im Vorjahr beide noch auf dem Finalturnier der besten Vier vertreten waren, sich in der laufenden Saison aber in den unteren Tabellenregionen wieder finden. „Ich hoffe die Jungs bleiben am Ball wie in den letzten Wochen, dann wird es auch wieder aufwärts gehen", setzt Ropers auf die Rückserie und hofft dann auch endlich wieder einmal auf Bestbesetzung. So wurde erneut der verletzte Daniel Weiterer vermisst, allerdings verzichtete der Trainer diesmal auf „Leihgaben" bei den Routiniers. Eintracht Braunschweig - Hellas Hildesheim 10:10 (3:3, 2:3, 2:1, 3:3) Hellas Hildesheim: Marius Pfeifer, Sören Strehler - Alexander Herrmann, Robert Rose, Sven Brager (2), Alexander Schwarz (2), Benedikt Schwuchow, Clemens Fabig, Vincent Gogoll (2), Steven Brager (2), Jonas Bertram und Tobias Höhler (2). Trainer: Eberhard Brager. 2. Wasserball-Liga Nord 2009/2010 Resultate 9. Spieltag Eintracht Braunschweig – Hellas Hildesheim 10:10 Freie Schwimmer Hannover – Poseidon Hamburg 10:11 SpVg Laatzen – Gut-Heil Billstedt 19:4 Juniorenauswahl Hamburg – White Sharks Hannover verlegt Spielfrei: W98/Waspo Hannover II Nachholpartie 7. Spieltag White Sharks Hannover – Eintracht Braunschweig 13:14 Tabelle 1. SV Poseidon Hamburg 96:44 15:1 2. SpVg Laatzen 85:44 11:3 3. Freie Schwimmer Hannover 88:46 10:4 4. SG W98/Waspo Hannover II 61:68 10:6 5. White Sharks Hannover (N) 66:74 6:8 6. Eintracht Braunschweig 66:87 5:9 7. SC Hellas-99 Hildesheim 67:83 4:12 8. Juniorenauswahl Hamburg 42:62 2:8 9. TV Gut-Heil Billstedt 42:105 1:13 |